Über mich

Selkie Anderson – Musikerin und Sängerin mit besonderen Instrumenten und Klängen. Vorwiegend begegnet man mir mit meinen Instrumenten Harfe und Hang.  Sowohl Solo als auch mit anderen Künstlern trete ich bei unterschiedlichsten Veranstaltungen auf, und wirke bei verschiedenen Projekten mit.

 

Vita

Schon seit meiner Schulzeit war ich teil von Band- und Musikprojekten, zu Anfang vorwiegend mit meiner Stimme. Es gab immer eine Faszination für außergewöhnliche Klänge und Instrumente. Mit der Zeit widmete ich mich dem Schreiben eigener Songs und dem Erlernen neuer Instrumente. So gesellten sich, neben der obligatorischen Gitarre, diverse Perkussionsinstrumente und Flöten zu meinem Repertoire hinzu, bis ich schließlich auf das Hang traf: Ein Ufo-förmiges Instrument aus Stahl mit unterschiedlichen Klangflächen – ähnlich wie bei der Steel Drum. Es war wirklich Liebe auf den ersten Klang.

Inspiriert von den sanften Klängen dieses ungewöhnlichen Instruments, begab ich mich auf neue musikalische Wege. Mit dem Hang begann auch mein Solo-Musikprojekt.  Keltische Harfe zu spielen war bald ein neues Ziel und nach einiger Zeit trat auch dieses Instrument in mein Leben. Beide Instrumente haben einen besonderen Zauber, der sowohl auf mich als Musikerin, als auch auf meine Zuhörer wirkt.

Neben meinen Auftritten als Hang- und Harfenspielerin, findet man die etwas mystischere Seite meiner Musik unter dem Projekt Tribe Spirit, welches ich 2016 ins Leben gerufen habe. Mit Beatmaker und Composer Mike Modulacja trete ich u.a. im Duo unter dem Namen “Mystical Wanderers” auf. Für die Feuertruppe Feuerflut bin ich seit 2014 als Künstlerin/Musikerin tätig.
Bis Ende 2016 war ich zudem Sängerin der Fantasy Folk Band Mythemia.

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Instrumente 

Die Harfe

Die HarfeSie gehört mit zu den ältesten Instrumenten der Menschheit. Die Wurzeln der Harfe gehen zurück bis in die Zeit um 3000 v.Chr. – und noch heute faszinieren die sanften Saitenklänge viele Menschen. Die Melodien wirken beruhigend und laden zum Träumen ein.

Harfen gibt es in verschiedensten Bauweisen und mit unterschiedlicher Besaitung, woraus viele Variationen dieses alten Instruments entstanden sind. Das Spektrum ist breit: Von diatonischen zu chromatischen Harfen, von Besaitungen aus Metall, Darm, Carbon oder Nylon, von Pedalharfen zu Hakenharfen, von der kleiner Reiseharfe über die großen Konzertharfe bis hin zur irischen oder keltischen Harfe, welche auch ich selbst spiele.

Sowohl in der keltischen Mythologie als auch im heutigen Irland, spielt die Harfe nach wie vor eine große symbolische Rolle – ob auf den irischen Euromünzen, im Logo der Guinness Brauerei oder als das traditionelle Instrument der Barden. Trotz (oder vielleicht gerade wegen) ihres Alters, wohnt der Harfe und ihrem Klang ein ganz besonderer Zauber inne.

 

Das Hang

Es ist nicht aus Nepal, Indien oder China, sondern das Hang ist eine schweizerische Innovation aus dem Jahre 2001. Für diese Art von Instrumenten hat sich inzwischen der Überbegriff Handpan  etabliert. Erschaffen wurde das Hang von Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern. Nach mehrjähriger Entwicklungsphase entstand schließlich diese wunderbare, ufoförmige Steeldrum- Weiterentwicklung, von den Herstellern auch als Klang-Skulptur bezeichnet.

Hangmusik entführt den Zuhörer in eine mystische Welt aus Klangzauber. Feinfühlige Menschen können die Töne im ganzen Körper wahrnehmen. Obwohl das Instrument noch relativ jung ist, hat der Hang-Klang etwas altes und archaisches an sich, als ob er nicht neu-entdeckt sondern wieder-entdeckt worden ist. Die sphärischen Klänge erinnern entfernt an eine Harfe oder an Klangschalen. Manch ein Zuhörer muss auch als erstes an ein Klavier denken.

Das Hang gab es anfangs in verschiedenen Tonlagen und Tonarten und das Instrument wurde dazu entwickelt, mit den Händen gespielt zu werden. Daher kommt auch der Name des Instrumentes, denn “Hang” ist ein Berner Wort für Hand.

Das Hang selbst wird leider nicht mehr gebaut, jedoch gibt es inzwischen viele andere Hersteller, die Handpan Instrumente anfertigen. Selbst spiele ich das Hang sowohl von Hand, als auch sanft mit sehr weichen Gummiklöppeln, um andere Klänge zu erzielen. So entstehen Melodien von meditativ bis perkussiv.